Let's Play Diplomacy [S2] #2: Herbst 1901 (Steinwallens Lager / Play-by-Mail)



wie ist euer steinwall und willkommen zurück beide percy wir sind im herbst 1901 der herzog ist besonders weil beim herzog oder nach dem herzog wechseln die versorgungszentren dann muss man die entscheidenden gebiete besetzt haben oben ein 90 punkt zu bekommen und dementsprechend neue armee aufbauen zu können sofern bringt uns der herbst jetzt nicht nur neue erkenntnisse über die ganzen fragen die wir nach zug 1 hatten nach dem frühjahrs sondern eben auch ja eben auch neue siegpunkte neue mächte konstellation und wir starten wie gewohnt mit den zügen von großbritannien wir sehen hier die flotte in der nordsee einen zug machen nach dänemark der angriff auf dänemark erfolgt wir sehen die platte in der norwegischen see nach norwegen ziehen und wir sehen die armee aus york nach london ziehen soweit zum britischen zug jetzt kommt zu den franzosen die armee in spanien zieht nach portugal die arminia das coni zieht nach spanien und die flotte im kanal die zieht nach wales der auswertung der züge kommt wie immer gleich im zweiten teil hoch interessant das ganze so dann haben wir deutschland deutschland zieht die flotte von holland nach belgien die armee von kiel nach dänemark und das können wir jetzt schon auswerten hier gibt es ein patt eine pattsituation eine eins-zu-eins-situation und damit geht niemand nach dänemark dänemark bleibt auch und frei und die armee von münchen zieht ins ruhrgebiet das ist der deutsche zog wir machen weiter mit den italienern und die italiener die machen ein konvoi mit ihrer flotte bewegen sie die armee von apulien nach tunesien über den seeweg ehren und die armee in der toskana bleibt stehen bleibt einfach da wo sie ist was machen die österreicher die österreicher die ziehen mit ihrer flotte von albanien nach griechenland und unterstützen diesen zug mit der ami von serbien aus die armee in budapest bleibt einfach stehen so kommen wir zu den russen die russen die ziehen hier im norden vom bottnischen meerbusen buch buchen busen nach schweden hinein ja und hier unten im süden hat sie folgen dass sie ziehen die flotte von rumänien zurück ins schwarze meer und ziehen mit dieser armee aus galizien nach rumänien und unterstützen diesen zug von der ukraine aus und zu guter letzt haben wir die osmanen die osmanen ziehen mit ihrer flotte aus konstantinopel in die igs und mit der armee aus ankara nach konstantinopel und die ami in bulgarien bleibt einfach stehen okay das waren die züge und jetzt können wir das gleich im anschluss machen nämlich etwas schönes nämlich erst mal die 90 punkte vergeben wir gucken zu den briten die briten jetzt frage ich mich warum ich hier nicht die flagge daraus ziehen können manchmal hat das hier so ein bisschen hallo hallo flagge ich gehe mal näher amt vielleicht gefällt ihm das jetzt ich klicke doppelt da kommt sie heraus ok also die flagge der briten die platzieren wir in norwegen ein siegpunkt dazu können wir hier auch und notieren so dann haben wir die franzosen ich hoffe da geht es jetzt mit den einfachen mit der flagge jawoll die kommt nach spanien und die nächste will wieder nicht die kommt nach portugal ok und hier kommen zwei punkte dazu dann haben wir die italiener hier darf ich noch eine flagge ausziehen hier nach tunesien ein siegpunkt dann haben wir die deutschen auch die bekommen eine flak in belgien jetzt liegt sie auf der flotte das ist ein bisschen ungünstig war das nochmal umdisponieren ja ganz mir die flotte hier so hinstellen ihr wisst wie die position ist so dann haben wir in österreich die gleich zwei flaggen bekommen einmal dort und einmal in serbien wir haben die russen die ebenfalls zwei flecken bekommen wo ich habe hier glaube ich die punkte vergessen deutschland 1 4 2 und auch die russen bekommen in rumänien noch ihr fleckchen so und auch hier können wir zwei hochgehen und jetzt noch die osmanen die ich jetzt einfach übersprungen habe die natürlich in bulgarien sind und ebenfalls ihren siegpunkt dorthin zu bekommen und jetzt kommt sozusagen die nächste spannende frage bevor wir zur analyse kommen wie bauen die einzelnen nennen danach was bauen sie und wo bei uns ist das ist ja das interessante also die briten bauen eine flotte sind hier die flotten drin ja die wahl eine flotte in liverpool so die franzosen die bauen eine flotte und zwar in brest nee da nicht doch da waren die flotten ja genau impressed und eine armee in paris also für die noch mal die regel nicht kennen man darf nur in den versorgungszentren des heimat- gebietes armeen bauen wenn das aus irgendwelchen gründen nicht geht darf man nicht bauen man darf so viel armin haben wieviel siegpunkte man hier hat also wie versorgungszentren angesetzt hat so die italiener die bauern eine flotte in neapel ok dann kommen wir zu den deutschen die deutschen bauern ebenfalls eine flotte wenn ich sie dann herausziehen kann ja in berlin okay dann haben wir die österreicher die österreicher bauen eine armee in tirol eine interest entschuldigt tirol geht ja gar nicht in triest und eine armee in wien also gut in wien kann sie nun am baum hier hätten sie auch die möglichkeit gab es flotte zu bauen haben sich für die armee entschieden danach machen wir jetzt mal wird den osmanen weiter hier erleben wir eine armee in ankara wo die russen dürfen zwei sachen bauen und wir erleben eine armee in sankt petersburg wenn ich sie dann rausziehen kann halo und eine armee in sewastopol okay damit haben wir die bauten erledigt die züge erledigt alles nicht richtig eingestellt wir machen eine kurze pause dann zeichne ich nochmal die bewegung der armeen und flotten nach und wir gehen dann in die analysephase über bis gleich so und da sind wir wieder wie gewohnt habe ich versucht hier die züge so ein bisschen zu visualisieren einmal so grundsätzlich erklärt wenn ich reise mache heißt das halte befehl und diese punkte oder strich linien heißen unterstützungs befehle damit man ungefähr weiß dass hier geschehen ist werden wir uns nochmal hier dieser situation großbritannien frankreich deutschland zu ja das ist ja wirklich hoch interessant was hier passiert ist also ganz offensichtlich dieser zug von frankreich vom kanal hier nach wales war bemerkenswert und zeigt erstmals das war keine bündnis situation sondern das war in der tat eine aggressive handlung der franzosen gegenüber der briten den briten jetzt könnte man fragen ja was haben sie denn damit erreicht die haben glaube ich einiges erreicht das ist wirklich ganz ganz anders handgemacht es ist klar dass in dieser situation der der brite sieht ja jetzt okay das scheint irgendwie nicht abgesprochen worden zu sein das heißt er muss reagieren er muss hier mit der armee new york muss er london sich gewissermaßen seine heimat versorgungszentren dass da blieb ihm eigentlich gar nichts anderes übrig jetzt die den zug zu machen insofern konnte der franzose das jetzt antizipieren und hätte jetzt die möglichkeit hat gehabt auch richtung london zu ziehen dann hätte es hier ein patt gegeben und ja er wäre einfach im kanal stehen geblieben und der engländer hätte seinen versorgungszentrum behalten er hat sich aber entschieden je nach wels zu ziehen einfach weil er der hinzu partizipiert hat und in mails steht da natürlich weitaus aggressiver als im kanal selbst und das ist wirklich eine ganze nervige situation für den briten das muss man einfach mal so sagen weil von hier aus bedroht er zwei versorgungszentren natürlich kann er jetzt hier angreifen und vielleicht rausdrängen aber erstens ist ja noch eine zweite flotter im hintergrund und zweitens ist genau das was der franzose hier mit minimalen mitteln wollte nämlich einfach der einsatz einer armee eine maximale beschäftigung des briten der einfach seine gesamte schlagkraft jetzt überhaupt nicht in eigene offensive setzen kann sondern sich hier verteidigen muss während der franzose selbst die offenbar so gut verhandelt hat das italiener deutschen ihn nicht beleidigen und er zwei siegpunkte besetzen kann also das ist hier schon mal richtig interessant aus manuell wert hier eine ganz ganz interessante konstellation und bringt frankreich auf jeden fall in eine sehr gute ausgangsposition weiterhin interessant ist hier zu beobachten was deutschland und großbritannien hier gemacht haben also erstmal sehen wir keine koordinierten aktion zwischen frankreich und deutschland ist es also theoretisch noch möglich dass sie irgendwie nicht verbündet sind aber ich bezweifle es ehrlich gesagt ich kann mir vorstelle auf jeden fall jetzt wenn sie sagen wir so spätestens jetzt werden sie sich miteinander verbünden weil ganz offensichtlich ist hier auch zum crash gekommen ist es hier keine absprachen gegeben hat weil wir haben hier beide gepokert beide seiten haben gepokert die briten hätten also beide seiten hatten die wahl entweder nach holland oder nach dänemark zu ziehen von kiel aus nach holland oder nach dänemark und hier von der nordsee aus nach holland oder nach dänemark dass wir beides möglich gewesen sie hätten sich absprechen können vielleicht haben sie es auch getan hat den anderen betrogen das wir aber glaube ich nicht beide seitigen interesse gewesen sie haben sich beide für dänemark entschieden ein patt situation beide verlieren dadurch aber ganz klar hier eine konfrontation zwischen hospental in deutschland in so fern ist jetzt ein bündnis eigentlich zwischen frankreich und deutschland natürlich und wenn es das nicht schon gegeben hat dennoch deutschland bis 10 im hintertreffen muss man einfach mal so sagen sie haben also dieser zug von münchen ins ruhrgebiet kam einfach zu spät sie haben vermutlich ihrem nachbarn nicht getraut das ist die einzige begründung und ja klar also hier haben sie halt pech gehabt die nachbarn waren zuverlässig hätten sie es gewagt hätte hätte fahrradkette kann man diesem spiel oft sagen dann hätten sie natürlich jetzt die möglichkeit gehabt tatsächlich zwei siegpunkte sicher zu bekommen also im ersten zug münchen ruhrgebiet und von dort aus dann nach belgien oder holland und dann werden zwei plätze in dieser situation zumindest drin gewesen okay sie haben wir jetzt ein bisschen langsam reagiert ist natürlich jetzt noch kein beinbruch aber ja macht die sache umso interessanter wenn sie natürlich verbündet sind dann ist das für sie ganz gut und werden sie bestimmt holland bekommen und dann ja dann sind sie wieder gut im spiel die frage ist jetzt wie verhält sich russland das wird hochinteressant sein russland ist hier mit einer flotte da und hat hier nachgebaut kann also hier tatsächlich weiter agieren und großbritannien muss natürlich jetzt zwingend eigentlich irgendwie sich mit russland einigen ihn irgendwas schmackhaft machen keine ahnung dass sie wenigstens dort einen bündnispartner gegen die deutschen haben das ja das ist durchaus auch glaube ich im russischen interesse hier gibt es ja ein paar optionen ja also das wird uns hat zu sein da kann man natürlich überhaupt noch nicht spekulieren das ist jetzt erst mal hier eine ganz klassische standard züge okay vielleicht hier zu dieser konstellation also hier der große gewinner in dieser region mit sicherheit frankreich muss man einfach mal so sagen kommen wir zu italien italien macht hier insofern interessante züge als dass sie noch überhaupt nichts irgendwie aggressives oder ungewöhnliches gemacht haben sie halt das kann natürlich vermacht hat sein weil man sagt okay sie haben sich jetzt nicht in eine ausgangssituation gebraucht kann durchaus auch unter umständen von vorteil seien dahingehend dass es sich jetzt erstmal die gemengelagen angucken können und ja und sich entscheiden können überlegen können wo sie agieren nicht denke mal mit ihrer flotte sind sie eigentlich jetzt erst mal sehr flexibel einsatzfähig da können sie auch gegen jeden vorgehen also da kann man glaube ich noch nichts groß ablesen würde ich mal behaupten zwei erlebensfall flotten ist für kai in dieser situation absolut solide und normal und gibt ihnen alle optionen aber die frage ist wo müssen sich ein das kann man überhaupt noch nicht sagen gut dann komme ich jetzt diese gesamten baykan situation und da muss ich sagen da habe ich tatsächlich im ersten zug eine sache nicht gesehen nämlich die wirklich ganz günstige ausgangslage für österreich ungarn denn ich habe das noch mal angeguckt ihnen konnte man den griechenland zug eigentlich überhaupt nicht streitig machen außer wenn italien hier agiert hätte aber da wären sie schön blöd gewesen also sieben sie mussten entweder mit der flotte hier nach tunesien reinziehen oder mit der armee und dann die flotte auch verwenden das heißt sie konnten hier in griechenland gar nicht mitspielen wenn sie nicht tunesien zurück gestellt hätten insofern und alle anderen konnten wir nichts ausrichten durch den support insofern war dieser zug durch österreich ungarn sicher und damit haben sich hier zwei zusätzliche versorgungszentren und das ist schon mal eine hausnummer damit hat sich österreich ungarn ziemlich fett platziert im balkan und auch jetzt wird die spannende frage sein gegen wen werden sie jetzt vorgehen hier kann man noch keine wirklich hundertprozentigen aussagen machen ehrlich gesagt weil wir hatten ja die vermutung aufgestellt dass russland jetzt hier aggressiv durch den galizien zu gegen österreich ungarn steht aber ihre jetzigen zügige unten es sprechen eine andere sprache also der zug zurück ins schwarze meer ist ja ist zumindest genauso also ist zumindest also es eigentlich bedroht jetzt eigentlich die osmanen nun kann man natürlich sagen zu gunsten der russen ja wo hätten sie hinziehen können sie hätten nur noch nach sewastopol ziehen können dann hätte aber ein aufbau in moskau ein warschauer passiert können okay ja hätte man machen können aber natürlich die flotte in sewastopol nutzt niemanden eigentlich insofern es ist ein bisschen nachvollziehbar dass sie nicht schwarz schwarze meer fahren aber das muss natürlich diplomatisch wenn die hier zusammen arbeiten gut kommuniziert werden dass das jetzt bringen soll interessant aber eben das ist halt hier wie der aus galicien herausgezogen wurde das ist hier einfach nur um die sicherung von rumänien ging das könnte auch österreich wieder beruhigen insofern tatsächlich hier auch noch alle optionen offen muss man einfach mal so sagen und das wird jetzt spannend zu sein im nächsten zug wie das weitergehen wird russland aber mit einer relativ gewohnt und dann relativ gewohnt starken auftakt in der regel springen sie eine schweden und rumänien durch das hätte verhindert werden können wenn es hier eine klare absprache gegeben hätte und sobald er das theoretisch ist es möglich dass schweden dass russland in schweden verhindert werden kann aber das passiert nicht so häufig insofern ja alles ist drin für russland auf jeden fall die osmanen sind ziemlich defensiv hier kann man fast schon sagen sie agieren so wie die italiener sie sichern sich sozusagen ihr kern ding bulgarien was ihnen eigentlich traditionell steht und machen keine anstalten irgendwo zu agieren auch die ersten auftakt züge waren durchaus so dass man im zweiten zug gar nicht mehr erreichen konnte schon ja also auch hier kann man jetzt erst mal sagen man muss abwarten man muss abwarten also die großen gewinner sind für mich in dieser runde frankreich und die und österreich umland russland auf jeden fall auch weil sie zwei mehr haben aber das würde ich jetzt fast schon ein bisschen als normalität in dieser situation anerkennen während das hier durchaus eine insgesamt ja der insgesamt gute ausgangsposition für diese beiden länder insbesondere sind hier oben gibt es ganz offensichtlich schon krieg hier unten noch nicht das kann man noch nicht so richtig ab sehen also das pulverfass ist jetzt also gar nicht so sehr der ball kam sondern hier oben holland und belgien gut ich bin gespannt ihr habt mir bestimmt wir noch weitere aspekte die mir gar nicht aufgefallen sind ich bin gespannt davon zu lesen und wir werden uns in aller voraussicht in der nächsten woche wieder sehen hier mit the promise sie mit dem frühjahrs zug 1902 also bis dann macht's gut war steinbach

21 thoughts on “Let's Play Diplomacy [S2] #2: Herbst 1901 (Steinwallens Lager / Play-by-Mail)

  • Mal schauen, ob einer drauf anspringt?

    So in der Art eines Bundesliga Tippspiels, könnte man auch hier vorgehen. Für jede richtige Vorhersage gibt es einen Punkt und am Ende gibt es einen Nostradamus…

    Ich fang' mal an:

    England
    F – Lvp – X
    A – Lon – X
    F – Nwy – X
    F – Nth – S – F – Nwy

    Frankreich
    F – Wal – Iri
    F – Bre – Eng
    A – Par – Bre
    A – Spa – Gas
    A – Por – Spa Nc

    Deutschland
    F – Bel – Hol
    A – Ruh – Bel
    A – Kie – Den
    F – Ber – Bal

    Italien
    F – Ion – Eas
    F – Nap – Ion
    A – Tun – X
    A – Tus – X

    ÖU
    A – Tri – Alb
    A – Vie – Bud
    A – Bud – Rum
    F – Gre – X
    A – Ser – S – F – Gre

    Türkei
    A -Ank – X
    A – Bul – X
    F – Aeg – S –  Bul
    A – Con – S – Bul

    Russland
    A – StP – Nwy
    F – Swe – S – A – StP – Nwy
    A – Rum – X
    A – Ukr – S – A – Rum
    F – Bla – Bul
    A – Sev – Arm

  • So, dann geht das Spiel jetzt richtig los. Üblicherweise passiert im ersten Jahr nichts Besonderes. Jeder holt sich die VZ die einem zustehen und dann entscheidet sich, wer welchen "Lebensraum im Osten" beansprucht.

    Auf dem Balkan ist noch nichts passiert. Interessant wird es um Griechenland. Die Ösis wollen das natürlich halten, aber der Türke und der Italiener hätten das auch gerne. Der Türke braucht es dringend um seine Stellung zu halten, der Italiener um seine Mittelmeerflotte zu etablieren und zudem – wohin soll er sich sonst wenden? Marseille oder Triest? Unwahrscheinlich.

    Interessant ist natürlich die Lage im Norden. Zum einen durch den seltsamen Auftakt des Deutschen, den passiven Zug in München halte ich nach wie vor für einen Fehler. Üblich ist die Eroberung von Holland und Dänemark und danach wird Belgien zum Zankapfel. Jetzt ist es genau anders herum. Belgien ist besetzt, dafür sind Holland und Dänemark noch frei.

    Und natürlich, dass der Franzose von Beginn an dem Engländer ins Gesicht springt. Aber war das wirklich clever? Klar ist, dass es den Engländer in seiner Entwicklung hemmt, aber ohne fremde Hilfe kommt Fankreich da auch nicht weiter. Wenn man den Deutschen und den Russen zur Leichenfledderei bewegen kann, dann ist England verloren. Eine mögliche Aufteilung wäre, dass Deutschland Belgien, Holland und Dänemark bekommt, Norwegen und Schweden fallen an Russland und Frankreich darf sich an England gütlich tun. Aber bis dahin ist es – vor allem für Frankreich  – noch ein weiter Weg. Und wie schnell hat man einen Dolch im Rücken.

  • Nach aktuellem Stand sehe ich den Deutschen ganz vorne, obwohl der nach aktuellem Stand nicht die meisten Einheiten hat. Stehen seine Einheiten sehr gut, ebenso auch die diplomatische Lage und die militärische Position der Gegner. An zweiter Stelle den Österreicher und an dritter Stelle den Russen.

    Frankreich und Großbritannien sind durch diesen Zug in einen offenen Kampf aufeinander getreten, die beiden werden sich nicht mehr versöhnen können. Frankreich hat aktuell sein gesamtes Potential ausgeschöpft zu wachsen und hat mit dem Krieg gegen den Briten und der fehlenden Armee im gesamten Osten nichts mehr zur Verteidigung da. Der Brite ist jetzt schon im Verteidigungskampf und kann weder Dänemark noch die Niederlande erobern, er braucht schon den Franzosen auf seiner Seite, um nicht die Niederlande, Belgien und Dänemark an den Deutschen abzutreten.

    Im Norden kann ein Zweckbündnis des Russen mit dem Deutschen dazu führen, dass Norwegen sich der Russe holt und beide Nationen sich eher unterstützen, doch ich halte das Bündnis für relativ fragil.

    Italien ist in einer scheinbar neutralen Lage, jedoch im Zugzwang seinen Norden zu verteidigen und gegen Frankreich zu ziehen. Der fehlende Zug nach Piemont oder Venice kann diplomatische Gründe haben, jedoch scheint es unklug zu sein. Ein Zug in Richtung Piemont hätte den Indiz eines Bündnisses mit Deutschland sein können, um eben den Franzosen zu stören.

    Wenn Frankreich gegen den Deutschen wirklich was machen will, so braucht er den Österreicher auf seiner Seite, der mit einer Truppe den Deutschen ärgert.

    Österreich wird das Zünglein an der Waage sein, weil es gegen vier Mächte vorgehen kann. Gegen Italien, Deutschland, Russland und den Osmanen. Dadurch, dass sich der Russe im Süden stark präsentiert, wage ich die Prognose, dass Österreich nicht nach Westen ziehen wird.

    Der Osmane braucht die Hilfe des Russen, wenn er überhaupt offensiv gegen Österreich vorgehen will, doch ich sehe dafür aktuell keine wirkliche Bestrebung des Russen hierfür.

  • Aus dem Tagebuch des Gefreiten Georg Büchler vom 19. Bayerischen Infanterie-Regiment "König Viktor Emanuel III. von Italien":

    Sonntag, 01. September 1901:
    Was für eine Enttäuschung diese Tage für uns doch darstellen! Als im Frühjahr der Mobilisierungsbefehl eintraf strömten wir voller Tatendrang zu den Fahnen. Das Vaterland verteidigen wollten wir, wie es unsere Väter Anno 1870 taten. Aber seitdem: Nichts! Untätig liegen wir in der Kaserne in Erlangen, während Kameraden an anderer Stelle bereits marschieren, wie es heißt. Die Offiziere wollen auf Nachfrage nichts genaues sagen, vielleicht können sie auch nicht. Zu ungewiss sei die Haltung Österreichs sagt Einer, man wolle den gallischen Hahn nicht unnötig provozieren, sagt ein Anderer. So verstrichen die Wochen voller Ungewissheit, von der allgemeinen Lage erfährt man hier in der Kaserne kaum etwas, denn nicht einmal Ausgang will man uns gewähren. Und so sitzen wir heute, an einem Sonntag, im Quartiere und spüren die Zeit verrinnen…

    Mittwoch, 25. September 1901:
    Endlich Fortschritt! Seit zwei Tagen sind wir nun unterwegs, sitzen in einem Zug in Richtung Koblenz. In den Westen sollen wir verlegen, lautete der Marschbefehl. Aber wohin genau? Gegen die Franzosen, den Erbfeind? Oder doch nach Holland? In der Nordsee dräut der Brite, sagt man. Für die Kameraden war der Fall klar, mit der "Wacht am Rhein" auf den Lippen zogen wir am Montag zum Bahnhof und bestiegen dort den Zug, der uns nun zunächst einmal an den Rhein bringen soll. Der Rhein! So oft von uns besungen, aber aus meiner Kompanie gibt es wohl kaum einen, der ihn bereits mit eigenen Augen erblickt hat. Die Monotonie des Kasernenlebens und die Niedergeschlagenheit ob unserer Untätigkeit in den letzten Monaten sind bei uns allen einer großen Begeisterung gewichen, so manchem Kameraden steht jedoch auch die Anspannung ins Gesicht geschrieben. Auch mir wäre deutlich wohler wenn ich wüsste was uns bevorsteht, aber die Ungewissheit wird nun nicht mehr lange unser Begleiter sein…

  • Sehr spannend

    Für mich ist zur Zeit Russland das Land was am meistne zu entscheiden hat. Es kann sich auch gegen GB stellen und wohl Norwegen einnehmen oder ein Bündniss mit GB um Frankreich und Deutschland bei der Vernichtung von GB deutlich stoppen. Das Problem wird hierbei sein was glauben sie von Deutschland kurz und mittelfristig. Auf der anderne Flanke liegen die Osmanen quasi am Boden wenn sich jetzt alle einig sind. Sollte Russland ein Bündniss haben mit Ö-U wonach es quasi aussieht sehe ich schwarz für die Osmanen.

    Ö-U sieht nach diesen Zug massiv stärker aus, da sie wohl ein Bündniss mit Russland haben und jetzt diese Menge an Armee geht da einiges. Wie auch immer man die OSmanen aufteilt war Ö-U derGewinnerdes Zuges.

    Italien steht jetzt vor der schweren Entscheidung. Geht man jetzt gegen Frankreich vor oder will man ein Gebiet der Osmanen bekommen. Wobei die Frage ist ob man damit etwas gewinnt.
    Den ob man das langfristig halten kann wird schwer. Eigentlich müste Italien daher Frankreich angreifen odersich zumindestens in Stellung bringen. Wichtig ist aber noch gute Beziehungen zu Ö-U obwohl ich da kurzfristig keine Probleme sehe.

    Frankreich braucht jetzt einige Züge um wieder etwas gewinnen zu können, wenn GB in den Abwehrkampf geht und/oder mit Russland sich zusammen gegen De/FR stellt.
    Dazu droht das Italien eigentlich gegen Frankreich ziehen müste, wenn es etwas gewinnen will.

    Frankreich braucht halt Zeit beim Angriff auf GB und braucht dazu eigentlich auch noch Ruhe an der Italienfront. Wobei ich dadran nciht so richtig glauben kann. Den wenn GB weg sein sollte , wen muss dann Frankreich weiter angreifen wie Italien. Frankreich ist zwar millitärisch stark, aber taktisch sehe ich sie deutlich schwächer in ihrer jetzigen Position.

    Deutschland ist das genaue Gegenteil von Frankreich. Zur Zeit millitärisch etwas schwach doch taktisch und bei der Diplomatie einige Mölichkeiten. Mit etwas guter Diplo lässt sich Holland und Dänemak bis zum nächstne Herbst erobern und dann ist Deutshcland schon stark. Ein Bündniss mit Russland würde jetzt gerade ideal sein. Sollte Italien Frankreich angreifen könnte man dann danach (Frühjahr 1903) gegen Frankreich quasi zusammen mit Italien. Sollte Italien nicht angreifen könnte man mitmachen beiderVernichtung von GB.

    Die Osmanen sehen extrem schlecht aus. Italien könnte ihnen nicht schnell genug helfen selbst wenn sie es wollten und daher müsten sie jemanden aus den Bündnss Ru/O-U rausbrechen, aber was wollen sie da anbieten was sich beide Parteien nicht jetzt schon so holen könnten. Im Prinzip sehe ich für die Osmanen zügig das Ende gekommen wenn nicht ein kleines Wunder passiert.

    Für mich waren daher die Gewinner des Zuges Russland und Ö-U. Deutschland könnte auf Platz 3 folgen, wenn sie ihr Potenzial jetzt bis zum Herbst ausschöpfen.

  • Ich würde wetten, dass Russland und Österreich verbündet sind, oder zumindest, dass Russland das glaubt. Russland hatte eine 50/50 Chance Vie oder Bud zu erobern und haben sie nicht genutzt und dann bauen sie im Winter eine Armee in Sev, die eigentlich nur gegen die Türkei gerichtet sein kann. Wenn Russland vorhätte mit den Osmanen gegen Österreich zu kämpfen hatten sie viel besser eine Armee in Warschau gebrauchen können.

  • Sehr viel mehr Vertrauen zu Beginn als ich erwartet hätte. Alle Grenzgebiete um die Schweiz sind mitlerweile Demilitarisiert. Was zeigt, dass sich vier große Nationen (noch) friedlich aus dem Weg gehen.

  • England und Osmanisches Reich scheinen große Probleme zu bekommen.

    Sehr interessantes Play des Russen im Süden. Er wendet sich damit nun wohl nicht gegen die Östereich-Ungarn, sondern gegen die Türken. Diese werden ebenso von der Roten Welle bedrängt.

    Nach dem Ausschlussprinzip richtet sich wahrscheinlich auch das defensive Italien gen Nahen Osten. Mit der Doppelmonarchie besteht offenbar ein Nichtangriffspakt und der römische Herrscher macht auch keine Anstalten sich gegen Frankreich zu wenden. Wäre Deutschland das Ziel , wäre seine Armee aus der Toskana nach Norden gezogen. Somit muss er eigentlich fortan gegen die Osmanen ziehen. Dafür spricht vor allem, dass er die Armee übergesetzt hat und mit der Flotte lieber in der Ionischen See geblieben ist und zudem eine Flotte aufgebaut hat. Die Armee muss er von Tunis wieder wegbringen. Könnte mir vorstellen, dass er im kommenden Zug Ion ins östliche Mittelmeer bringt und Nap-Ion. Dann kann er im Herbst vielleicht sogar nach Smyrna übersetzen. Alternativ könnte Italien auch mit österreichisch-ungarischer Unterstützung in die Ägäis gelangen, von wo anschließend auch ein Angriff auf Bulgarien supportet werden könnte.

    England wird von der russischen Armee in St. Petersburg bedrängt. Frankreich greift offensiv an und mit Deutschland steht es selbst im Krieg um Dänemark. Das könnte übel enden für die Briten. Im Frühjahr könnte Norwegen fallen, wenn die notwendige Unterstützung in der Nordsee aus Belgien gekappt würde und im Herbst könnte Russland dann die Deutschen nach Dänemark bringen, falls das davor doch durch die Nordsee verhindert würde.

    Diplomatisch glaube ich durchaus, dass Deutschland mit Ost und West verbündet ist, auch wenn das noch nicht klar hervorgetreten ist.

  • Osmanen stehen nur ok gegen Oesterreich, aber schwach gegenüber Russland. Ich vermute Oestereich und Italien oder Russland verabreden sich gegen den Osmanen.

    England steht insgesamt schwach, da keine VZ-Optionen, anders als Deutschland. England fliegt vermutlich als erstes raus. Russland steht nämlich ebenfalls gut gegen England und besser als gegen Deutschland: Die Rus Armee in Petersburg zu bauen anstatt Flotte dort oder Armee in Warschau, was mehr Optionen gegen Deutschland bietet, ist schon ein Hinweis. Ich vermute Russland nimmt sich dort Norwegen und hofft, dass Frankreich und Deutschland sich nach Ende Englands an die Gurgel gehen. *g

  • Der Osmane hat sich sein eigenes Spiel zerstört. Da der Russe das schwarze Meer hält und er dies nicht ändern kann ist er dem Russen oder Österreicher ausgeliefert. Effektiv kann er sich nicht mehr bewegen und Bulgarien liegt offen. Daher können ihn die beiden anderen in Verhandlungen über den Tisch ziehen.

  • Detailanalyse UK:

    Von allen Optionen war das die Schlechteste. Bin ehrlich überrascht, dass es keine Absprache mit Deutschland wegen Dänemark und Holland gab. Allerdings: Vielleicht gab es die und Deutschland hat ihn verraten in Dänemark, um das dem Engländer noch wegzunehmen. Aufbau in Liverpool war Pflicht. Genauso wird Pflicht sein, von der Nordsee aus in den Kanal zu ziehen, um den Franzosen in Brest festzusetzen. Der kann natürlich über den Atlantik ausweichen und dann 1903 einen massiven Angriff auf Liverpool fahren. Allerdings kann UK auch den Franzosen in die irische See zwingen. Dann hat man Liv-Wal, Lon sup. Liv-Wal, Nordsee-Kanal und Norwegen-Nordsee. Norwegen wird er sowieso verlieren und da geht es nur noch darum, nicht auch die Flottenhoheit zu verlieren. Geschlagen ist der Brite noch lange nicht. Allerdings wird er ein deutsch-russisches Bündnis verhindern müssen, das nicht unrealistisch scheint.

    Detailanalyse Frankreich:

    Es bleibt beim Scheinriesen! Klar kann die Armee aus Paris nach Burgund. Aber ohne zusätzliche Stellung in der Picardie wird das schwierig. Denkbar ist natürlich Bre-Pic, Par-Bur und Wal-Kanal, wodurch dann ein Angriff auf Belgien möglich wäre. Aber der Deutsche ist massiv dort und kann das leicht verteidigen. Weitere Aufbauchancen sind gleich 0! Auf den Inseln kann er im Herbst 1902 noch nicht punkten, einzig die irische See kontrollieren. Italien und Deutschland kann er kaum ärgern, außer eben mit dem Zug nach Burgund. Aber dann wäre er in einem Zweifrontenkrieg gegen UK und Deutschland. Und der Italiener droht noch mit Marseille… Da ist nicht viel Dynamik, trotz der Wales-Überraschung. Der Aufbau in Belgien fehlt ihm jetzt.

    Detailanalyse Deutschland:

    Das Bündnis mit UK ist vom Tisch, lang lebe das Bündnis mit dem Russen! Holland wird im nächsten Zug geholt, dafür die Armee in Ruhr. Vermutlich von Belgien aus, um die Ruhr zu halten, falls der Franzose doch nach Burgund zieht. Gerade bei Deutschland kann am Anfang auch gelten: Manchmal ist weniger mehr. Möglich ist ein Verrat in Dänemark, um England entscheidend zu schwächen. Die deutsche Position ist deutlich stärker als die von UK.
    Die Flotte zieht in die Ostsee, womit Dänemark dann im Herbst fällt, so der Russe da nichts gegen hat. Dann hat Deutschland nach zwei Herbsten sechs Einheiten und keine direkten Feinde, was ihn extrem stark machen könnte. Wenn es keine Überraschungen gibt. Dann wäre man übrigens auch stärker als Frankreich und als UK sowieso.

    Detailanalyse Italien:

    Logische Züge. Interessant ist, dass die Armee in der Toskana hält. Das kann auch eine Defensivhaltung gegen Österreich sein oder eine etwaige Flotte in Marseille – und eröffnet nun wiederum die Möglichkeit, den Franzosen zu stören. Stark ist natürlich die Flotte im ionischen Meer. Einigt man sich mit Österreich, ist ein Vorstoß gen Osmane möglich und der Türke wohl das erste Opfer im Spiel. Z.B. durch Io-Ägä (Mit Hilfe von Ö-U), Nea-Io und später Tun-Con via Konvoi.

    Detailanalyse Österreich-Ungarn:

    Glück gehabt? Oder gut gepokert? In jedem Fall sind drei Armeen im Kerngebiet stark, genauso wie die Stellung in Griechenland. Da wird es jetzt darum gehen, wer die Ägäis bekommt und dort weiter vorrücken kann. Tendenziell wird es nicht der Osmane sein. Vermutlich Italien, da Griechenland gehalten werden muss. Ein Angriff auf Bulgarien ist zwingend notwendig, damit es kein 1:2 in Griechenland gibt. Vermutlich wird er da mit dem Russen schon was auskasperln, z.B. einen Support von Rumänien aus. Die Frage ist: Wohin dann mit den anderen Armeen? Das könnte ein böses Erwachen für den Deutschen (oder Russen?) geben, denn viel Expansionsraum ist da nicht. Und durch den Verzicht auf eine Flotte in Triest gibt es wohl auch keinen Angriff auf Italien mangels Unterstützung.

    Detailanalyse Russland:

    Hut ab vor dem Galizienmanöver! Dass kein Angriff auf Wien gekommen ist oder ein Zug nach Böhmen, zeigt: Es geht gegen den Türken, jetzt massiv. Und: Es gab Absprachen mit Österreich-Ungarn. Sev-Arm ist jetzt zwingend, genauso wie die Unterstützung aus dem Schwarzen Meer, dann ist das safe. Die Armee in Rumänien wird wohl Österreich nach Bulgarien bringen. Sodass im Herbst 1902 dann Ankara fällt (Arm-Ank, Flotte unterstützt) und Italien in Constantinopel landet, unterstützt vom Ösi in Bulgarien. Dann hätte der Osmane nur noch Smyrna und jeder von den Dreien einen Aufbau zusätzlich. Sorgen muss sich der Russe aber machen, dass Ö-U massiv Armeen aufgebaut hat. Die können gegen Russland gehen oder gegen Deutschland. Beides wird man in Petersburg nicht gerne sehen. Denn:
    An der Nordfront ist der Armee-Aufbau in Petersburg spannend. Dass es keine Flotte ist, sagt: Schweden-Norwegen, Armee Petersburg unterstützt. Das ist ein Zug, der England vollständig abschneidet. Aber auch einer, der nicht weiter führt. Mit einer Flotte alleine ist gegen England nicht viel auszurichten, Flotte Petersburg NC wäre da besser gewesen. Und Armee in Norwegen bringt erst recht nichts. ABER: Mit der Armee kann man leicht nach Süden ziehen, wo die Musik spielt. Z.B. weil man den Ösi eben doch fürchtet. Das bedeutet aber auch, dass man Vertrauen hat, dass Schweden nicht angegriffen wird, z.B. von Deutschland aus. Ein solches Bündnis im Rücken könnte auch die defensiv scheinenden deutschen Züge 1901 erklären. Sicherlich droht ein Angriff auf Warschau, der aber verhindert werden kann. Aufbauten wird es zudem geben. M.E. der stärkste Spieler auf dem Brett.

    Detailanalyse Osmane:

    Ist von der Gnade und dem Streit der drei Nachbarn abhängig. V.a. muss er hoffen, dass es zwischen Russland und Ö-U knallt. Da man aber leicht Absprachen treffen und Aufteilungen vornehmen kann, ist ein Ende 1903 und ein defacto-Ende 1902 nicht undenkbar. Armenien ist blank, Bulgarien bedroht. Auch die Stellung in der Ägäis ist bedroht. Und nur in Bulgarien kann er eine Defensivstellung aufbauen. Allerdings bindet das die Armee in Con, die von Smyrna aus den Angriff auf Ankara unterbinden müsste. Im Prinzip liegt die Türkei offen vor Russland und Ö-U/Ita, mit einem Schleifchen drum herum. Da bräuchte es jetzt schon ein Wunder atatürkischen Ausmaßes, um das noch zu retten. Dabei hat der Osmane gar nicht so viel falsch gemacht. Außer vielleicht, dem Russen zu vertrauen.

    Kurzum: Russland ist stark, Deutschland in Lauerstellung, hier bahnt sich ein Bündnis an. Allerdings könnte Ö-U dagegen halten und das alles über den Haufen schmeißen. UK wird seine Insel halten können, aber keine Fortschritte machen. Frankreich und Italien treten auf der Stelle. Osmanien dürfte bald Geschichte sein.

  • gibt es dies mal wie der Erklärungen von den Spielern? Fand die Presse Mitteilungen von den Italienischem Propagandaministerium(oder so) immer ziemlich lustig und Interessant! Freue mich riesig auf das Lethes Play =)

  • Der Deutsche steht im Frühjahr sicher in Holland und und fast sicher in Dänemark, in Holland hat er in jedem Fall 2 Angriffskraft was niemand kontern kann und in Dänemark hängt es davon ab was der Brite macht. Offensiv versuchen Dänemark angreifen und den deutschen Zug verhindern (und auf russische Unterstützung im Herbst hoffen) oder defensiv das Kernland verteidigen.

    Im Herbst hängt es davon ab ob der Brite und der Russe zu einem Bündnis finden oder nicht. Der Russe könnte sich problemlos Norwegen holen und würde dadurch dem Deutschen freie Hand geben sich Dänemark zu sichern. Fraglich ob der Russe das zulassen möchte und ob das nicht eher seine Grenzen überdehnen würde, da die Bündnisse an der südlichen Front noch unsicher sind und es nicht klar ist, wer sich hier durchsetzt.

    Österreich hat im Vergleich zum letzten mal aber eine deutlich bessere Position nach der ersten Runde. Schauen wir mal.

  • Das mit den Deutschen fängt ja mal wieder gut an…Hätten sie die Armee in München genutzt hätten sie nun 3 neue Versorgungszentren…nun ist es ein einziges

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